In dem von Volkswagen koordinierten EU-Projekt „RENEW“ – renewable fuels for advanced powertrains – haben sich 32 Partner aus acht Ländern zusammengetan, Produktionsprozesse für Kraftstoffe der zweiten Generation zu untersuchen und zu vergleichen. Unter ihnen Daimler, Renault und Volvo Truck, die Energieunternehmen BP, Total und EDF sowie eine Reihe Anlagenentwickler und Forschungsinstitute, die Verfahren realisieren, in denen Biokraftstoffe nicht aus Lebensmitteln, sondern aus Holz und Stroh gewonnen werden.
Heute (15.9.2008) findet in Brüssel eine Abschlussveranstaltung statt, die die Ergebnisse der Studie präsentiert. Die Veranstaltung mit dem Ziel, klare Empfehlungen für politische Entscheidungsträger und wirtschaftlich mit Unternehmen verbundene Interessengruppen als Basis auf dem Gebiet der synthetischen Biokraftstoffe abzugeben, richtet sich dann auch an Politiker und deren Mitarbeiter in den Abgeordnetenbüros. Das Programm sieht Vorträge von Tom Blades, CEO CHOREN Industries GmbH, Anders Wijkmann, Mitglied des Umweltkommitees des europäischen Parlamentes und Jonas Rudberg, CEO Chemrec AB vor. (ar/nic)
Volkswagen RENEW Projekt eines von vierzig Success Stories
Eine Jury der Europäischen Kommission hat aus 10 000 Projekten, die gefördert wurden, vierzig sogenannte „success stories“ ausgewählt. Eine davon ist das RENEW Projekt, an dem der Volkswagen Konzern beteiligt ist. Im Projekt wurden sechs Verfahren zur Herstellung von Kraftstoffen der 2. Generation untersucht und weiterentwickelt, die Waldrestholz, Stroh, Kurzumtriebsholz oder Schilfgräser bei 800 bis 1300°C zu Synthesegas verschwelen.
Kategorie: Unternehmen
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