Porsche-Antrag findet keine Mehrheit

Der Antrag von Porsche, die Sperrminorität von 20 Prozent auf 25 Prozent zu erhöhen, hat gestern (24. April 2008) auf der Volkswagen-Hauptversammlung in Hamburg keine Mehrheit gefunden.

25.04.08 11:12
Kategorie: Unternehmen

 

Der Sportwagenhersteller ist mit 30,6 Prozent größter Anteilseigner bei VW, hat aber genauso viel Stimmrecht wie das Land Niedersachsen mit 20,1 Prozent Beteiligung.

 

Zugestimmt haben die Aktionäre einer Anhebung der Dividende von 1,80 Euro (Vorjahr: 1,25 Euro) je Stammaktie und 1,86 Euro (1,31 Euro) je Vorzugsaktie. Damit wird aus dem Bilanzgewinn der Volkswagen AG von 745 Millionen Euro eine Ausschüttungssumme von 720 Millionen Euro an die Aktionäre verteilt. Volkswagen hatte im vergangenen Jahr mit 6,2 Millionen Fahrzeugen der Konzernmarken einen neuen Auslieferungsrekord verzeichnet und in diesem Jahr das bislang beste Ergebnis für ein erstes Quartal erzielt.



Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde Dr. Wolfgang Porsche. Ebenfalls für eine volle Amtszeit wurden der Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff und der niedersächsische Wirtschafts- und Verkehrsminister Walter Hirche in das Gremium gewählt. (ar/jri)

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